Debian Pure Blends

Anpassung von Debian an spezifische Arbeitsumgebungen

Linux-Info-Tag, Dresden 8. November 2008

Debian Pure Blends (früher unter dem Namen Custom Debian Distributions) sind nutzerorientierte interne Untermengen der Debian GNU/Linux Distribution, die spezielle Zielgruppen von Anwendern unterstützen wollen. In diesen kommt besonders die Tatsache zum Ausdruck, daß Debian als Verbindungsglied zwischen Upstream Autor und Endanwender verstanden werden kann. Die wachsende Bedeutung von Linux für den Desktop im allgemeinen wird bei Debian durch die Tatsache reflektiert, daß im vergangenen Jahr einige neue Debian Pure Blends entstanden sind und die bereits existierenden weitere Fortschritte verzeichnen konnten. Die Grundidee der Blends ist es Debian aktiv und kreativ so zu gestalten, daß es für den angesprochenen Nutzerkreis die Distribution der Wahl wird.

Zu den Debian Pure Blends gehören z.B. Debian Edu (auch als SkoleLinux bekannt), Debian Med, Debian Science und andere.

Der Vortrag richtet sich an Zuhörer, die an der Philosophie der Debian Pure Blends und der dabei eingesetzten Techniken, um die Projekte zu verwalten, interessiert sind. Es wird im Detail erläutert, warum diese Projekte keine Abspaltungen ("forks") von Debian sind, sondern vollständig in die Debian GNU/Linux Distribution integriert sind und welche Vorteile durch diesen Ansatz erzielt werden. Darüber hinaus wird vermittelt, welche Vorteile Projekte erzielen können, die als Fork von Debian begonnen haben und nun durch schrittweise Verkleinerung der Unterschiede wieder zu Debian zurückkehren.

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